Nie wieder Schauspielschule!

Irgendwann hatte ich die fixe Idee auf eine Schauspielschule gehen zu müssen. Ich surfte im Internet und pickte mir eine heraus. Teuer waren sie auf jeden Fall alle. Ich rief an und bekam einen Vorstellungstermin. Das Semester lief zwar schon, aber es waren noch Plätze frei und sie suchten noch Studenten.
Also fand ich mich an einem Freitagnachmittag im Büro der Direktorin wieder. Sie war eine ältere, sehr schlanke Dame mit Kunsthaarperücke und einer Vorliebe für viel zu breite Gürtel.
Sie erklärte mir freundlich die Vorzüge ihrer Schule und dass am Montag die letzte Aufnahmeprüfung sei. Bis dahin hätte ich Zeit, mindestens drei Monologe aus drei verschiedenen Stücken auswendig zu lernen und natürlich mit Requisiten vorzubereiten. Sie schrieb mir auf, welche Stücke ich mir besorgen sollte und dann wurde ich verabschiedet. „Nie wieder Schauspielschule!“ weiterlesen

„Schoßgebete“ von Charlotte Roche

Sie hat es wieder getan! Charlotte Roche hat binnen kürzester Zeit nach „Feuchtgebiete“ ihren zweiten Roman „Schoßgebete“ rausgehauen.
Diesmal geht es um Elisabeth Kiehl, ihres Zeichens Ehefrau, Mutter, Stiefmutter, Atheistin, Therapiepatientin und Puffbesucherin mit Vaterkomplex. „„Schoßgebete“ von Charlotte Roche“ weiterlesen

„Die Feuer von Troia“ von Marion Zimmer Bradley

Schon als Kind habe ich mich für die alten Griechen interessiert und ich kannte mich bestens aus mit sämtlichen trojanischen und griechischen Helden und Göttern. Umso gespannter war ich auf dieses Buch:„Die Feuer von Troia“ erzählt die Geschichte rund um den Trojanischen Krieg aus Sicht einer Frau. Und zwar nicht irgendeiner, sondern Prinzessin Kassandra, die Zwillingsschwester von Paris, der später Helena raubte und somit den Trojanischen Krieg auslöste, höchstpersönlich erzählt ihre Geschichte. Sehr früh entdeckt sie ihre seherischen Fähigkeiten und wächst eine Zeitlang bei ihrer Tante Penthesilea, der Königin der letzten Amazonen auf. „„Die Feuer von Troia“ von Marion Zimmer Bradley“ weiterlesen